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Silberpfennig. 0,40 g. Süddeutsch, schlesisch, Österreich. Vierschlag. Wappen, darin oben links Halbmond, rechts Stern, darunter undeutlich, in der Mitte durchbohrt Pfeil einen Quader, darunter Krone / BA

Herr Herfried E. Wagner schreibt dazu:

Anscheinend neuzeitliches Falsum, von wem (mir fällt der Name eines Wiener Münzfreundes mit B-A ein...)
Av.: Münzbild wirr, links oben Halbmond, rechts oben Stern sitzt auf (!) der Wappenlinie, Krone (schauen so nicht aus) unten an ungewöhnlicher Stelle, Wappenumrißlinie unregelmäßig
Rv.: Buchstaben nicht aus einer Zeit, Kreislinie links unten dünner als rechts
Münzform: quadratischer Schrötling, Vierschlag und Münzbilder gewollt perfekt, Ecken sind mit 2 Schnitten "gerundet"

Wir sind uns nicht sicher, ob Herr Wagner richtig liegt. Die Münze selbst stammt aus einem alten Bestand, der vor einiger Zeit in Wien versteigert wurde. (ug)


Herr Held schreibt dazu:

Hier handelt es sich eindeutig um eine Prägung von SLAWONIEN. Evtl. geprägt unter Andreas III. v. Ungarn (1290 - 1301). Er war der Sohn von Stephan von Slavonien. BA könnte für Ban (Herr) Andreas stehen. Das Wappen enthält Details der üblichen slawonischen Marder-Denare: oben links HALBMOND, oben rechts STERN. Darunter MARDER (!). Ganz unten KRONE.


Stilistisch gesehen gehört das Stück nach meiner Meinung in das süddeutsche Währungsgebiet. Der Versuch von Herrn Held konnte durch die zugängliche Literatur nicht verifiziert werden. Daher stellen wir die Münze weiter zur Diskussion. (ug)


Gesucht Gesucht

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